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Die Nez-cassés NS 1768 "Akkrum" (NL-NS 91 84 1560768-1) am 29 April 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im

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Die Nez-cassés NS 1768  Akkrum  (NL-NS 91 84 1560768-1) am 29 April 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im Bahnhof Maliebaan.

Die Elektrolokomotive wurde 1993 GEC-Alsthom (ab 1998 Alstom S.A.) in Belfort (Frankreich) gebaut und an die NS - Nederlandse Spoorwegen N.V. (Niederländische Eisenbahnen AG) geliefert. Im Frühjahr 2020 wurde die Lokomotive 1768 an das Niederländische Eisenbahnmuseum abgegeben.

Die neuen Lokomotiven der Baureihe 1700 wurden zwischen Februar 1992 und April 1994 in Betrieb genommen. Die Lokomotiven mit der Achsfolge B’B’ basieren auf der Baureihe BB 7200 der französischen Eisenbahngesellschaft SNCF. Damit gehören sie zu den Nez-cassés-Lokomotiven. Sie sind eine modifizierte Version der NS-Baureihe 1600, optisch sind die Lokomotiven nahezu identisch mit ihrem Vorgängermodell. Technisch unterscheiden sie sich jedoch. Dies liegt vor allem an der Steuerung des Hochspannungssystems. 

Die Lokomotiven waren ursprünglich für den Einsatz mit den neuen DD-AR - Dubbeldeks-AggloRegiomaterieel (Doppelstock-Agglomeration-Regionalzüge) vorgesehen. Zu diesem Zweck wurden sie an einem Ende mit einer automatischen Kupplung ausgestattet. Nachdem die Doppelstockwagen nach fünf Jahren eigene Triebköpfe erhielten und so als DDM fuhren, wurden die Lokomotiven der Baureihe 1700 wieder zu eigenständigen Lokomotiven umgebaut. Sie wurden im regulären Personenverkehr mit gezogenen Wagen eingesetzt und ersetzen die älteren Lokomotiven der Baureihen 1100, 1200 und 1300. Die Lokomotiven waren auch bis zum 9. Dezember 2023 vor den Intercity-Zügen zwischen Amsterdam und Berlin auf dem niederländischen Abschnitt bis zum Grenzbahnhof Bad Bentheim im Einsatz.

Geschichte:
Ende 1988 beschloss die damalige Geschäftsleitung, neue Doppelstockwagen zu bestellen, die Ähnlichkeiten mit den DDM-1-Wagen aufwiesen. Da die Entwicklung der gewünschten Triebwagen zu lange dauern würde, wurde eine neue Lokomotive gesucht. Die NS (Niederländische Eisenbahnen) wünschten sich eine verbesserte Version der Baureihe 1600. Alsthom stellte den Bau dieser Lokomotivreihe jedoch zu diesem Zeitpunkt ein und konzentrierte sich auf die Entwicklung eines neuen Lokomotivkastentyps. Die ersten Lokomotiven der Baureihe BB 26000 befanden sich zu diesem Zeitpunkt für die SNCF im Bau. Alsthom bot der NS eine verbesserte Version der Baureihe 1600 an, die als Baureihe 1700 bekannt wurde. Die in der Baureihe 1600 verwendete Technologie war zu diesem Zeitpunkt bereits veraltet und die Entwicklung der Leistungselektronik schritt schnell voran. Im Vergleich zur Baureihe 1600 gibt es insgesamt 190 Änderungen und Verbesserungen. 

Diese Bestellung umfasste 38 Lokomotiven. Anfang 1991 folgte eine Bestellung über weitere 43 Lokomotiven, sodass die Gesamtzahl der Lokomotiven 81 betrug. Die Folgebestellung fiel zeitlich mit der dritten Bestellung für Doppelstockwagen zusammen. Die Lokomotive 1701 wurde am 20. Dezember 1991 in Tilburg angeliefert und am 4. Februar 1992 in Betrieb genommen. Die letzte Lokomotive, die eintraf, war die Lokomotive 1781, die am 8. März 1994 eintraf und am 19. April 1994 in Betrieb genommen wurde. Aufgrund der schnelleren Lieferung der Lokomotiven im Vergleich zu den Wagen wurde beschlossen, die automatischen Kupplungen der Lokomotiven 1735–1741 zu entfernen und sie im Güterverkehr einzusetzen. Sie bedienten auch Personenzüge zwischen Den Haag und Venlo. Im Februar 1994 wurden die ersten Lokomotiven aus diesem Dienst herausgenommen und für den Betrieb der DD-AR-Wagen umgerüstet. 

Technik:
Die Baureihe ist optisch nahezu identisch mit den Lokomotiven der Baureihe 1600. Technisch unterscheiden sich die Lokomotiven in einigen Punkten. Ein Beispiel ist die Thyristor-Chopper-Steuerung mit einer festen Frequenz von 300 Hz. Darüber hinaus sind die Lokomotiven der Baureihe 1700 mit einem leiseren Knorr-Schraubenverdichter ausgestattet, während die meisten Lokomotiven der Baureihe 1600 mit einem Vierzylinder-Kolbenkompressor von Westinghouse ausgestattet sind. Auch besitzen sie eine neuere Version der ATB-Zugbeeinflussung (Version 4 statt 3).

Die Wendezugsteuerung der ICRm-Steuerwagen ist nur mit den 1700 nutzbar. Die Vielfachsteuerung der Baureihe 1700 ermöglicht das Kuppeln für Doppeltraktion untereinander oder mit mDDM, nicht jedoch mit den Lokomotiven der Reihen 1600/1800. Obwohl bei den Niederländischen Eisenbahnen Rechtsverkehr herrscht, sitzt der Triebfahrzeugführer wie bei den SNCF-Lokomotiven auf der linken Seite.

Die Lokomotiven sind 17,64 Meter lang, der Achsstand der Drehgestelle beträgt 2,80 Meter. Das Gesamtgewicht beträgt 86 Tonnen. Durch die vier Achsen beträgt die Achslast 21,5 Tonnen. Jedes Drehgestell ist mit einem Fahrmotor mit Hohlwelle des Typs Alstom TAB 674 C4 ausgerüstet. Diese haben eine Dauerleistung von jeweils 2.270 kW (3.086 PS) bei einer Spannung von 1.000 Volt und treiben dann über Gelenkwellen und Achsgetriebe die Triebachsen an. Insgesamt können die Fahrmotoren eine Dauerleistung von 4.540 kW (6.172PS) bei einer Stromstärke von 3.600 Ampere entwickeln. Das Anlaufdrehmoment beträgt 280 kN. Die planmäßige Höchstgeschwindigkeit beträgt 140 km/h, technisch sind jedoch 180 km/h möglich, in Tests wurden sogar 200 km/h erreicht. Als eigenständige Lokomotive (Lz) dürfen sie 120 km/h fahren. Die Lokomotiven sind mit einem Schraubenkompressor mit Zweikammer-Lufttrockner vom Typ ausgestattet, der eine Leistung von 100 l/min hat. Die Lokomotive verfügt über zwei statische Umrichter im 72-Volt-Niederspannungsnetz. Der erste mit 40 kW versorgt die Lüftermotoren, die Ölumwälzpumpe sowie die Heizung für BSI-Kupplung, Signalhörner und Frontfenster. Der zweite mit 5 kW liefert den Steuerstrom, die Batterieladung und die Beleuchtung. Der Einbau eines zweiten Umrichters ist darauf zurückzuführen, dass die Batterien bei einer Serie 1600 oft schlecht geladen wurden und die Serie 1700 zudem zusätzliche Verbraucher in Form der EP-Bremse und der Kupplungsheizung hat.

Auf dem Dach sind zwei Faiveley-Stromabnehmer mit Doppelschleifstücken montiert.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: GEC-Alsthom
Gebaute Anzahl: 81 (Serie 1701–1781)
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: B’B’ (1 Motor/Drehgestell)
Länge über Puffer: 17.640 mm
Drehzapfenabstand: 9.694 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.800 mm
Treibraddurchmesser: 1.250 mm (neu) / 1.180 mm (abgenutzt)
Dienstgewicht: 86,0 t
Radsatzfahrmasse: 21,5 t
Höchstgeschwindigkeit: 180 km/h (in der Praxis 140 km/h)
Dauerleistung:  2 x 2.270 kW = 4.540 kW (2 x 3.086 PD = 6.172 PS)
Stundenleistung: 5.100 kW (6.934 PS)
Anfahrzugkraft: 260 kN
Dauerzugkraft: 88 KN
Stromsystem: 1,5 kV DC
Kleister befahrbarer Gleisbogen: R=50 m (R 100 m im Zugverband)

Quellen: Somda RailWiki.nl, Het Spoorwegmuseum, nmld.nl, Anschriften, Wikipedia (D und NL)
Stand/Überarbeitung: Oktober 2025

Die Nez-cassés NS 1768 "Akkrum" (NL-NS 91 84 1560768-1) am 29 April 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im Bahnhof Maliebaan.

Die Elektrolokomotive wurde 1993 GEC-Alsthom (ab 1998 Alstom S.A.) in Belfort (Frankreich) gebaut und an die NS - Nederlandse Spoorwegen N.V. (Niederländische Eisenbahnen AG) geliefert. Im Frühjahr 2020 wurde die Lokomotive 1768 an das Niederländische Eisenbahnmuseum abgegeben.

Die neuen Lokomotiven der Baureihe 1700 wurden zwischen Februar 1992 und April 1994 in Betrieb genommen. Die Lokomotiven mit der Achsfolge B’B’ basieren auf der Baureihe BB 7200 der französischen Eisenbahngesellschaft SNCF. Damit gehören sie zu den Nez-cassés-Lokomotiven. Sie sind eine modifizierte Version der NS-Baureihe 1600, optisch sind die Lokomotiven nahezu identisch mit ihrem Vorgängermodell. Technisch unterscheiden sie sich jedoch. Dies liegt vor allem an der Steuerung des Hochspannungssystems.

Die Lokomotiven waren ursprünglich für den Einsatz mit den neuen DD-AR - Dubbeldeks-AggloRegiomaterieel (Doppelstock-Agglomeration-Regionalzüge) vorgesehen. Zu diesem Zweck wurden sie an einem Ende mit einer automatischen Kupplung ausgestattet. Nachdem die Doppelstockwagen nach fünf Jahren eigene Triebköpfe erhielten und so als DDM fuhren, wurden die Lokomotiven der Baureihe 1700 wieder zu eigenständigen Lokomotiven umgebaut. Sie wurden im regulären Personenverkehr mit gezogenen Wagen eingesetzt und ersetzen die älteren Lokomotiven der Baureihen 1100, 1200 und 1300. Die Lokomotiven waren auch bis zum 9. Dezember 2023 vor den Intercity-Zügen zwischen Amsterdam und Berlin auf dem niederländischen Abschnitt bis zum Grenzbahnhof Bad Bentheim im Einsatz.

Geschichte:
Ende 1988 beschloss die damalige Geschäftsleitung, neue Doppelstockwagen zu bestellen, die Ähnlichkeiten mit den DDM-1-Wagen aufwiesen. Da die Entwicklung der gewünschten Triebwagen zu lange dauern würde, wurde eine neue Lokomotive gesucht. Die NS (Niederländische Eisenbahnen) wünschten sich eine verbesserte Version der Baureihe 1600. Alsthom stellte den Bau dieser Lokomotivreihe jedoch zu diesem Zeitpunkt ein und konzentrierte sich auf die Entwicklung eines neuen Lokomotivkastentyps. Die ersten Lokomotiven der Baureihe BB 26000 befanden sich zu diesem Zeitpunkt für die SNCF im Bau. Alsthom bot der NS eine verbesserte Version der Baureihe 1600 an, die als Baureihe 1700 bekannt wurde. Die in der Baureihe 1600 verwendete Technologie war zu diesem Zeitpunkt bereits veraltet und die Entwicklung der Leistungselektronik schritt schnell voran. Im Vergleich zur Baureihe 1600 gibt es insgesamt 190 Änderungen und Verbesserungen.

Diese Bestellung umfasste 38 Lokomotiven. Anfang 1991 folgte eine Bestellung über weitere 43 Lokomotiven, sodass die Gesamtzahl der Lokomotiven 81 betrug. Die Folgebestellung fiel zeitlich mit der dritten Bestellung für Doppelstockwagen zusammen. Die Lokomotive 1701 wurde am 20. Dezember 1991 in Tilburg angeliefert und am 4. Februar 1992 in Betrieb genommen. Die letzte Lokomotive, die eintraf, war die Lokomotive 1781, die am 8. März 1994 eintraf und am 19. April 1994 in Betrieb genommen wurde. Aufgrund der schnelleren Lieferung der Lokomotiven im Vergleich zu den Wagen wurde beschlossen, die automatischen Kupplungen der Lokomotiven 1735–1741 zu entfernen und sie im Güterverkehr einzusetzen. Sie bedienten auch Personenzüge zwischen Den Haag und Venlo. Im Februar 1994 wurden die ersten Lokomotiven aus diesem Dienst herausgenommen und für den Betrieb der DD-AR-Wagen umgerüstet.

Technik:
Die Baureihe ist optisch nahezu identisch mit den Lokomotiven der Baureihe 1600. Technisch unterscheiden sich die Lokomotiven in einigen Punkten. Ein Beispiel ist die Thyristor-Chopper-Steuerung mit einer festen Frequenz von 300 Hz. Darüber hinaus sind die Lokomotiven der Baureihe 1700 mit einem leiseren Knorr-Schraubenverdichter ausgestattet, während die meisten Lokomotiven der Baureihe 1600 mit einem Vierzylinder-Kolbenkompressor von Westinghouse ausgestattet sind. Auch besitzen sie eine neuere Version der ATB-Zugbeeinflussung (Version 4 statt 3).

Die Wendezugsteuerung der ICRm-Steuerwagen ist nur mit den 1700 nutzbar. Die Vielfachsteuerung der Baureihe 1700 ermöglicht das Kuppeln für Doppeltraktion untereinander oder mit mDDM, nicht jedoch mit den Lokomotiven der Reihen 1600/1800. Obwohl bei den Niederländischen Eisenbahnen Rechtsverkehr herrscht, sitzt der Triebfahrzeugführer wie bei den SNCF-Lokomotiven auf der linken Seite.

Die Lokomotiven sind 17,64 Meter lang, der Achsstand der Drehgestelle beträgt 2,80 Meter. Das Gesamtgewicht beträgt 86 Tonnen. Durch die vier Achsen beträgt die Achslast 21,5 Tonnen. Jedes Drehgestell ist mit einem Fahrmotor mit Hohlwelle des Typs Alstom TAB 674 C4 ausgerüstet. Diese haben eine Dauerleistung von jeweils 2.270 kW (3.086 PS) bei einer Spannung von 1.000 Volt und treiben dann über Gelenkwellen und Achsgetriebe die Triebachsen an. Insgesamt können die Fahrmotoren eine Dauerleistung von 4.540 kW (6.172PS) bei einer Stromstärke von 3.600 Ampere entwickeln. Das Anlaufdrehmoment beträgt 280 kN. Die planmäßige Höchstgeschwindigkeit beträgt 140 km/h, technisch sind jedoch 180 km/h möglich, in Tests wurden sogar 200 km/h erreicht. Als eigenständige Lokomotive (Lz) dürfen sie 120 km/h fahren. Die Lokomotiven sind mit einem Schraubenkompressor mit Zweikammer-Lufttrockner vom Typ ausgestattet, der eine Leistung von 100 l/min hat. Die Lokomotive verfügt über zwei statische Umrichter im 72-Volt-Niederspannungsnetz. Der erste mit 40 kW versorgt die Lüftermotoren, die Ölumwälzpumpe sowie die Heizung für BSI-Kupplung, Signalhörner und Frontfenster. Der zweite mit 5 kW liefert den Steuerstrom, die Batterieladung und die Beleuchtung. Der Einbau eines zweiten Umrichters ist darauf zurückzuführen, dass die Batterien bei einer Serie 1600 oft schlecht geladen wurden und die Serie 1700 zudem zusätzliche Verbraucher in Form der EP-Bremse und der Kupplungsheizung hat.

Auf dem Dach sind zwei Faiveley-Stromabnehmer mit Doppelschleifstücken montiert.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: GEC-Alsthom
Gebaute Anzahl: 81 (Serie 1701–1781)
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: B’B’ (1 Motor/Drehgestell)
Länge über Puffer: 17.640 mm
Drehzapfenabstand: 9.694 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.800 mm
Treibraddurchmesser: 1.250 mm (neu) / 1.180 mm (abgenutzt)
Dienstgewicht: 86,0 t
Radsatzfahrmasse: 21,5 t
Höchstgeschwindigkeit: 180 km/h (in der Praxis 140 km/h)
Dauerleistung: 2 x 2.270 kW = 4.540 kW (2 x 3.086 PD = 6.172 PS)
Stundenleistung: 5.100 kW (6.934 PS)
Anfahrzugkraft: 260 kN
Dauerzugkraft: 88 KN
Stromsystem: 1,5 kV DC
Kleister befahrbarer Gleisbogen: R=50 m (R 100 m im Zugverband)

Quellen: Somda RailWiki.nl, Het Spoorwegmuseum, nmld.nl, Anschriften, Wikipedia (D und NL)
Stand/Überarbeitung: Oktober 2025

Armin Schwarz 07.10.2025, 79 Aufrufe, 0 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 6D, Belichtungsdauer: 1/60, Blende: 10/1, ISO100, Brennweite: 31/1

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Der Gepäckwagen mit Fahrradanteil NL-NS 50 84 92-37 007-9 der Gattung Df, ex Personenwagen 3. Klasse mit Küche und Gepäckabteil CKD 6910, ein Wagen vom Typ Plan E, am 24. Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaan.

Der Wagen wurde 1955 von Beijnes (Koninklijke Fabriek van Rijtuigen en Spoorwagens J.J. Beijnes) in Haarlem gebaut und als CKD 6910 an die NS - Nederlandse Spoorwegen (Niederländische Eisenbahnen) geliefert. 1956 wurden alle NS-Wagen umklassifiziert; aus der 2. Klasse wurde die 1. Klasse und aus der 3. Klasse die 2. Klasse, so wurde er zum BKD 6910. Im Jahr 1962 wurde er zum Speisewagen RDz 6960 umgebaut, die vier Abteile wurden durch einen Speiseraum ersetzt, auch die Küche wurde vergrößert. Äußerlich waren die Wagen durch den Schriftzug „RESTAURATIE“ (Restaurierung) erkennbar. Der Gepäckraum blieb, er war 7,8 Meter lang und hat eine Tragfähigkeit von 1,5 t. Am Ende des Wagens befand sich außerdem ein Abteil für den Schaffner. Ab 1969 wurde der Wagen zum RD 50 84 87-37 212-2 nummeriert. 1987 wurde der Wagen dann zum Gepäckwagen mit Fahrradanteil NL-NS 50 84 92-37 007-9 der Gattung Df in Haarlem umgebaut.

Aufgrund des starken Fahrradverkehrs zwischen dem Süden und der Küste im Sommer setzten die Niederländischen Eisenbahnen (NS) im Mai 1983 vier umgebaute Plan-L-Postwagen für den Fahrradtransport ein. Die ICR-BKD-Wagen reichten nicht aus, um alle Fahrräder zu transportieren. Im Frühjahr 1987 wurden vier ausgemusterte RD-Plan-E-Wagen als Fahrradwagen eingesetzt. Sie wurden in der Haarlemer Werkstatt zu Fahrradwagen umgebaut. 

Nach seiner Außerdienststellung im September 2004 als Df 92-37 007 wurde der Wagen in Maastricht eingelagert und im Mai 2005 ging der Wagen ins Eisenbahnmuseum. 

Der NS CKD 6910 gehört zur Baureihe Plan E, die 1955 in Betrieb genommen wurde. Er ersetzte die letzten Holzwagen, die in den 1950er Jahren ausgemustert wurden. Die Wagen wurden nur im Inlandsverkehr eingesetzt. Die Buchstaben CKD stehen für 3. Klasse (C) mit Küche (K) und Gepäckabteil (D). Die Züge waren blau (Berliner Blau) mit sandgelben Streifen lackiert. 1956 wurden alle NS-Wagen umklassifiziert; aus der 2. Klasse wurde die 1. Klasse und aus der 3. Klasse die 2. Klasse. Der Plan E war für sein schlechtes Fahrverhalten bekannt. Die meisten Wagen wurden 1988 ausgemustert. Einige Wagen des Plan E blieben im Einsatz und wurden umfunktioniert, unter anderem für den Fahrradtransport. Diese Wagen erhielten die Typennummer Df, wobei das „f“ für „Bicycle“ steht.

TECHNISCHE DATEN:
Typ: Plan E
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: 2'2'
Länge über Puffer: 23.050 mm
Drehzapfenabstand: 16.400 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.750 mm
Leergewicht: 46 t
Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h

Plan E (Baureihe) ist eine Serie von 196 Stahlwagen für Fernzüge, die die Niederländische Eisenbahn (NS) 1954 bei Werkspoor und Beijnes bestellte, um Holzwagen im Inlandsverkehr zu ersetzen.

Diese Serie bestand aus:
46 Wagen zweiter Klasse: B 6501–6546
114 Wagen dritter Klasse: C 6601–6714
26 Wagen dritter Klasse mit Bordküche und Gepäckabteil: CKD 6901–6926
10 Postwagen: P 7921–7930
Der Gepäckwagen mit Fahrradanteil NL-NS 50 84 92-37 007-9 der Gattung Df, ex Personenwagen 3. Klasse mit Küche und Gepäckabteil CKD 6910, ein Wagen vom Typ Plan E, am 24. Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaan. Der Wagen wurde 1955 von Beijnes (Koninklijke Fabriek van Rijtuigen en Spoorwagens J.J. Beijnes) in Haarlem gebaut und als CKD 6910 an die NS - Nederlandse Spoorwegen (Niederländische Eisenbahnen) geliefert. 1956 wurden alle NS-Wagen umklassifiziert; aus der 2. Klasse wurde die 1. Klasse und aus der 3. Klasse die 2. Klasse, so wurde er zum BKD 6910. Im Jahr 1962 wurde er zum Speisewagen RDz 6960 umgebaut, die vier Abteile wurden durch einen Speiseraum ersetzt, auch die Küche wurde vergrößert. Äußerlich waren die Wagen durch den Schriftzug „RESTAURATIE“ (Restaurierung) erkennbar. Der Gepäckraum blieb, er war 7,8 Meter lang und hat eine Tragfähigkeit von 1,5 t. Am Ende des Wagens befand sich außerdem ein Abteil für den Schaffner. Ab 1969 wurde der Wagen zum RD 50 84 87-37 212-2 nummeriert. 1987 wurde der Wagen dann zum Gepäckwagen mit Fahrradanteil NL-NS 50 84 92-37 007-9 der Gattung Df in Haarlem umgebaut. Aufgrund des starken Fahrradverkehrs zwischen dem Süden und der Küste im Sommer setzten die Niederländischen Eisenbahnen (NS) im Mai 1983 vier umgebaute Plan-L-Postwagen für den Fahrradtransport ein. Die ICR-BKD-Wagen reichten nicht aus, um alle Fahrräder zu transportieren. Im Frühjahr 1987 wurden vier ausgemusterte RD-Plan-E-Wagen als Fahrradwagen eingesetzt. Sie wurden in der Haarlemer Werkstatt zu Fahrradwagen umgebaut. Nach seiner Außerdienststellung im September 2004 als Df 92-37 007 wurde der Wagen in Maastricht eingelagert und im Mai 2005 ging der Wagen ins Eisenbahnmuseum. Der NS CKD 6910 gehört zur Baureihe Plan E, die 1955 in Betrieb genommen wurde. Er ersetzte die letzten Holzwagen, die in den 1950er Jahren ausgemustert wurden. Die Wagen wurden nur im Inlandsverkehr eingesetzt. Die Buchstaben CKD stehen für 3. Klasse (C) mit Küche (K) und Gepäckabteil (D). Die Züge waren blau (Berliner Blau) mit sandgelben Streifen lackiert. 1956 wurden alle NS-Wagen umklassifiziert; aus der 2. Klasse wurde die 1. Klasse und aus der 3. Klasse die 2. Klasse. Der Plan E war für sein schlechtes Fahrverhalten bekannt. Die meisten Wagen wurden 1988 ausgemustert. Einige Wagen des Plan E blieben im Einsatz und wurden umfunktioniert, unter anderem für den Fahrradtransport. Diese Wagen erhielten die Typennummer Df, wobei das „f“ für „Bicycle“ steht. TECHNISCHE DATEN: Typ: Plan E Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: 2'2' Länge über Puffer: 23.050 mm Drehzapfenabstand: 16.400 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.750 mm Leergewicht: 46 t Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h Plan E (Baureihe) ist eine Serie von 196 Stahlwagen für Fernzüge, die die Niederländische Eisenbahn (NS) 1954 bei Werkspoor und Beijnes bestellte, um Holzwagen im Inlandsverkehr zu ersetzen. Diese Serie bestand aus: 46 Wagen zweiter Klasse: B 6501–6546 114 Wagen dritter Klasse: C 6601–6714 26 Wagen dritter Klasse mit Bordküche und Gepäckabteil: CKD 6901–6926 10 Postwagen: P 7921–7930
Armin Schwarz

Am 30 Mai 2019 schiebt Mp 3031 der 3029 durch Arnhem für ein Fitnessfahrt nach Blerick.
Am 30 Mai 2019 schiebt Mp 3031 der 3029 durch Arnhem für ein Fitnessfahrt nach Blerick.
Leon Schrijvers

Der kombinierte Speise- und Gepäckwagen vom Typ Plan D – NS RD 7659 am 24. Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaan.

Der Halbgepäck-/Halbspeisewagen wurde 1951 von Beijnes, offiziell Koninklijke Fabriek van Rijtuigen en Spoorwagens J.J. Beijnes (Königliche Fabrik für Kutschen und Eisenbahnwagen J.J. Beijnes) in Haarlem gebaut und an die NS (Niederländische Eisenbahn) geliefert. Dieser Wagen wurde als RD 7659 und später ab 1966 als 51 84 87-40 111-0 geführt.

Der kombinierte Speise- und Gepäckwagen war 1951 eine Neuheit bei der NS. Die Wagentypen (Gattung) wurden kombiniert, da sowohl die einzelnen Speisewagen als auch die Gepäckwagen über erhebliche Kapazitätsüberschüsse verfügten. Aus betrieblicher Sicht war eine Kombination wirtschaftlicher. Die Serie dieser Plan D Wagen der Gattung WRD bestand aus 10 Stück (RD 7651-7660). Die NS setzte den kombinierten Wagen auch im internationalen Verkehr ein. 

An Bord befanden sich eine Bar und eine Kombüse. Die Kombüse enthielt einen Kohleofen, einen Kühlschrank, eine Spüle und Stauraum. Der Speiseraum bot Platz für 15 Passagiere. Der Wagen verfügte außerdem über ein Schaffnerabteil, eine Telefonzelle (Telefon war nie installiert) und einen Informationspoint (wo ebenfalls nie einer saß). 1954 wurde der Speiseraum auf 23 Sitzplätze erweitert. Dies ging auf Kosten der Bar und des Informationabteils. Die Telefonzelle blieb als leerer, abgeschlossener Raum bestehen. Im anderen Teil des Wagens befand sich ein großes, abschließbares Gepäckabteil. Der Waggon wurde speziell für die Ausstellung 'Tosti’s, Truffels en Treinen' im Juni 2020 wunderschön restauriert und erhielt dank von Spenden der BankGiro Lottery, der Stichting Goede Doelen Nh1816 (Nh1816 Charity Foundation) und des Vereins der Freunde des Eisenbahnmuseums seine ursprüngliche türkise Farbe zurück.

Die Plan D Wagen:
Plan D ist die Typenbezeichnung für eine Reihe von Reisezugwagen (D-Zug-Wagen) die zwischen 1950 und 1951 von den beiden Herstellern Werkspoor oder Beijnes gebaut wurden. Diese Wagen waren von 1950 bis 1987 bei den Niederländischen Eisenbahnen (NS) im Einsatz. 

Die NS beschloss 1949, ihren stark dezimierten Fuhrpark um siebzig D-Zugwagen zu ergänzen, die die Typenbezeichnung Plan D erhielten. Die Bestellung an Werkspoor und Beijnes umfasste zwanzig Wagen der ersten und zweiten Klasse (AB), vierzig Wagen der dritten Klasse (C) und zehn Wagen mit Speise- und Gepäckabteilen (RD), somit insgesamt 70 Wagen. 

Die Wagenkastenkonstruktion entsprach weitgehend den der Rundkopfwagen die zwischen 1935-1939 gebaut worden waren. Die Böden, die zuvor aus Holz bestanden, bestanden nun aus geripptem Blech mit Korkfüllung. Durch die Verwendung dieses gerippten Materials konnten verschiedene Querkonstruktionen entfallen. Auch die Drehgestelle waren anders konstruiert und orientierten sich an der Vorkriegsbauart „IT“, heute Bauart „S“.

Das Erscheinungsbild der Wagen veränderte sich durch zusätzliche Dachrinnen und elektrische Schlusslichter. Die zuvor verwendeten Schlusslichteisen blieben aufgrund ihres internationalen Einsatzes erhalten. Die Wagen hatten zudem ein Abteil weniger als die alten Rundkopfwagen.

Die Wagen wurden ab 1950 in der damals neuen türkisfarbenen Lackierung in Betrieb genommen. Gezogen von den ebenfalls neuen und in gleicher Farbe gelieferten Elektrolokomotiven der Baureihen 1100, 1200 und 1300 wurden sie für Schnellzüge eingesetzt. Nach einigen Jahren wurde das auffällige Türkis durch Berliner Blau ersetzt, das sie bis zuletzt behielten.

Mit Ausnahme der RDs wurden diese Wagen zwischen 1974 und 1978 ausgemustert. Aufgrund des gestiegenen Kapazitätsbedarfs auf der Strecke Amsterdam–Brüssel Anfang der 1970er Jahre wurden acht RDs nach einem erfolgreichen Probebetrieb 1974 zu Steuerwagen für Benelux-Züge im Wendezugbetrieb umgebaut. Diese Wagen dienten in dieser Funktion bis 1987, als sie durch neu gebaute Wagen in gelb-roter Lackierung nach dem ICR-Design ersetzt wurden.

Folgende Serien wurden gebaut:
20 Stück Serie AB 7701-7720 – mit 12 Sitzplätze in der 1. und 36 in der 2. Klasse
40 Stück Serie C 7801-7840 - mit 72 Sitzplätze in der 3. Klasse
10 Stück Serie RD 7651-7660 – mit 15 Sitzplätze im Restaurant (später 23)

TECHNISCHE DATEN:
Baujahr: 1950/51
Hersteller: Werkspoor oder Beijnes
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsen: 4 (in 2 Drehgestellen)
Achsfolge: 2'2'
Länge über Puffer: 22.650 mm
Drehzapfenabstand: 15.650
Achsabstand im Drehgestell: 3.000 mm
Leergewicht: 47 t (RD 48 t)
Sitzplätze: s.o.

Quellen: martijnhaman.nl, Somda RailWiki.nl, Het Spoorwegmuseum, nmld.nl, Anschriften, Wikipedia (Niederlande)
Stand/Überarbeitung: Oktober 2025
Der kombinierte Speise- und Gepäckwagen vom Typ Plan D – NS RD 7659 am 24. Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaan. Der Halbgepäck-/Halbspeisewagen wurde 1951 von Beijnes, offiziell Koninklijke Fabriek van Rijtuigen en Spoorwagens J.J. Beijnes (Königliche Fabrik für Kutschen und Eisenbahnwagen J.J. Beijnes) in Haarlem gebaut und an die NS (Niederländische Eisenbahn) geliefert. Dieser Wagen wurde als RD 7659 und später ab 1966 als 51 84 87-40 111-0 geführt. Der kombinierte Speise- und Gepäckwagen war 1951 eine Neuheit bei der NS. Die Wagentypen (Gattung) wurden kombiniert, da sowohl die einzelnen Speisewagen als auch die Gepäckwagen über erhebliche Kapazitätsüberschüsse verfügten. Aus betrieblicher Sicht war eine Kombination wirtschaftlicher. Die Serie dieser Plan D Wagen der Gattung WRD bestand aus 10 Stück (RD 7651-7660). Die NS setzte den kombinierten Wagen auch im internationalen Verkehr ein. An Bord befanden sich eine Bar und eine Kombüse. Die Kombüse enthielt einen Kohleofen, einen Kühlschrank, eine Spüle und Stauraum. Der Speiseraum bot Platz für 15 Passagiere. Der Wagen verfügte außerdem über ein Schaffnerabteil, eine Telefonzelle (Telefon war nie installiert) und einen Informationspoint (wo ebenfalls nie einer saß). 1954 wurde der Speiseraum auf 23 Sitzplätze erweitert. Dies ging auf Kosten der Bar und des Informationabteils. Die Telefonzelle blieb als leerer, abgeschlossener Raum bestehen. Im anderen Teil des Wagens befand sich ein großes, abschließbares Gepäckabteil. Der Waggon wurde speziell für die Ausstellung 'Tosti’s, Truffels en Treinen' im Juni 2020 wunderschön restauriert und erhielt dank von Spenden der BankGiro Lottery, der Stichting Goede Doelen Nh1816 (Nh1816 Charity Foundation) und des Vereins der Freunde des Eisenbahnmuseums seine ursprüngliche türkise Farbe zurück. Die Plan D Wagen: Plan D ist die Typenbezeichnung für eine Reihe von Reisezugwagen (D-Zug-Wagen) die zwischen 1950 und 1951 von den beiden Herstellern Werkspoor oder Beijnes gebaut wurden. Diese Wagen waren von 1950 bis 1987 bei den Niederländischen Eisenbahnen (NS) im Einsatz. Die NS beschloss 1949, ihren stark dezimierten Fuhrpark um siebzig D-Zugwagen zu ergänzen, die die Typenbezeichnung Plan D erhielten. Die Bestellung an Werkspoor und Beijnes umfasste zwanzig Wagen der ersten und zweiten Klasse (AB), vierzig Wagen der dritten Klasse (C) und zehn Wagen mit Speise- und Gepäckabteilen (RD), somit insgesamt 70 Wagen. Die Wagenkastenkonstruktion entsprach weitgehend den der Rundkopfwagen die zwischen 1935-1939 gebaut worden waren. Die Böden, die zuvor aus Holz bestanden, bestanden nun aus geripptem Blech mit Korkfüllung. Durch die Verwendung dieses gerippten Materials konnten verschiedene Querkonstruktionen entfallen. Auch die Drehgestelle waren anders konstruiert und orientierten sich an der Vorkriegsbauart „IT“, heute Bauart „S“. Das Erscheinungsbild der Wagen veränderte sich durch zusätzliche Dachrinnen und elektrische Schlusslichter. Die zuvor verwendeten Schlusslichteisen blieben aufgrund ihres internationalen Einsatzes erhalten. Die Wagen hatten zudem ein Abteil weniger als die alten Rundkopfwagen. Die Wagen wurden ab 1950 in der damals neuen türkisfarbenen Lackierung in Betrieb genommen. Gezogen von den ebenfalls neuen und in gleicher Farbe gelieferten Elektrolokomotiven der Baureihen 1100, 1200 und 1300 wurden sie für Schnellzüge eingesetzt. Nach einigen Jahren wurde das auffällige Türkis durch Berliner Blau ersetzt, das sie bis zuletzt behielten. Mit Ausnahme der RDs wurden diese Wagen zwischen 1974 und 1978 ausgemustert. Aufgrund des gestiegenen Kapazitätsbedarfs auf der Strecke Amsterdam–Brüssel Anfang der 1970er Jahre wurden acht RDs nach einem erfolgreichen Probebetrieb 1974 zu Steuerwagen für Benelux-Züge im Wendezugbetrieb umgebaut. Diese Wagen dienten in dieser Funktion bis 1987, als sie durch neu gebaute Wagen in gelb-roter Lackierung nach dem ICR-Design ersetzt wurden. Folgende Serien wurden gebaut: 20 Stück Serie AB 7701-7720 – mit 12 Sitzplätze in der 1. und 36 in der 2. Klasse 40 Stück Serie C 7801-7840 - mit 72 Sitzplätze in der 3. Klasse 10 Stück Serie RD 7651-7660 – mit 15 Sitzplätze im Restaurant (später 23) TECHNISCHE DATEN: Baujahr: 1950/51 Hersteller: Werkspoor oder Beijnes Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsen: 4 (in 2 Drehgestellen) Achsfolge: 2'2' Länge über Puffer: 22.650 mm Drehzapfenabstand: 15.650 Achsabstand im Drehgestell: 3.000 mm Leergewicht: 47 t (RD 48 t) Sitzplätze: s.o. Quellen: martijnhaman.nl, Somda RailWiki.nl, Het Spoorwegmuseum, nmld.nl, Anschriften, Wikipedia (Niederlande) Stand/Überarbeitung: Oktober 2025
Armin Schwarz

Der kombinierte Speise- und Gepäckwagen vom Typ Plan D – NS RD 7659 am 29 April 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaan.

Der Halbgepäck-/Halbspeisewagen wurde 1951 von Beijnes, offiziell Koninklijke Fabriek van Rijtuigen en Spoorwagens J.J. Beijnes (Königliche Fabrik für Kutschen und Eisenbahnwagen J.J. Beijnes) in Haarlem gebaut und an die NS (Niederländische Eisenbahn) geliefert. Dieser Wagen wurde als RD 7659 und später ab 1966 als 51 84 87-40 111-0 geführt.

Der kombinierte Speise- und Gepäckwagen war 1951 eine Neuheit bei der NS. Die Wagentypen (Gattung) wurden kombiniert, da sowohl die einzelnen Speisewagen als auch die Gepäckwagen über erhebliche Kapazitätsüberschüsse verfügten. Aus betrieblicher Sicht war eine Kombination wirtschaftlicher. Die Serie dieser Plan D Wagen der Gattung WRD bestand aus 10 Stück (RD 7651-7660). Die NS setzte den kombinierten Wagen auch im internationalen Verkehr ein. 

An Bord befanden sich eine Bar und eine Kombüse. Die Kombüse enthielt einen Kohleofen, einen Kühlschrank, eine Spüle und Stauraum. Der Speiseraum bot Platz für 15 Passagiere. Der Wagen verfügte außerdem über ein Schaffnerabteil, eine Telefonzelle (Telefon war nie installiert) und einen Informationspoint (wo ebenfalls nie einer saß). 1954 wurde der Speiseraum auf 23 Sitzplätze erweitert. Dies ging auf Kosten der Bar und des Informationabteils. Die Telefonzelle blieb als leerer, abgeschlossener Raum bestehen. Im anderen Teil des Wagens befand sich ein großes, abschließbares Gepäckabteil. Der Waggon wurde speziell für die Ausstellung 'Tosti’s, Truffels en Treinen' im Juni 2020 wunderschön restauriert und erhielt dank von Spenden der BankGiro Lottery, der Stichting Goede Doelen Nh1816 (Nh1816 Charity Foundation) und des Vereins der Freunde des Eisenbahnmuseums seine ursprüngliche türkise Farbe zurück.

Die Plan D Wagen:
Plan D ist die Typenbezeichnung für eine Reihe von Reisezugwagen (D-Zug-Wagen) die zwischen 1950 und 1951 von den beiden Herstellern Werkspoor oder Beijnes gebaut wurden. Diese Wagen waren von 1950 bis 1987 bei den Niederländischen Eisenbahnen (NS) im Einsatz. 

Die NS beschloss 1949, ihren stark dezimierten Fuhrpark um siebzig D-Zugwagen zu ergänzen, die die Typenbezeichnung Plan D erhielten. Die Bestellung an Werkspoor und Beijnes umfasste zwanzig Wagen der ersten und zweiten Klasse (AB), vierzig Wagen der dritten Klasse (C) und zehn Wagen mit Speise- und Gepäckabteilen (RD), somit insgesamt 70 Wagen. 

Die Wagenkastenkonstruktion entsprach weitgehend den der Rundkopfwagen die zwischen 1935-1939 gebaut worden waren. Die Böden, die zuvor aus Holz bestanden, bestanden nun aus geripptem Blech mit Korkfüllung. Durch die Verwendung dieses gerippten Materials konnten verschiedene Querkonstruktionen entfallen. Auch die Drehgestelle waren anders konstruiert und orientierten sich an der Vorkriegsbauart „IT“, heute Bauart „S“.

Das Erscheinungsbild der Wagen veränderte sich durch zusätzliche Dachrinnen und elektrische Schlusslichter. Die zuvor verwendeten Schlusslichteisen blieben aufgrund ihres internationalen Einsatzes erhalten. Die Wagen hatten zudem ein Abteil weniger als die alten Rundkopfwagen.

Die Wagen wurden ab 1950 in der damals neuen türkisfarbenen Lackierung in Betrieb genommen. Gezogen von den ebenfalls neuen und in gleicher Farbe gelieferten Elektrolokomotiven der Baureihen 1100, 1200 und 1300 wurden sie für Schnellzüge eingesetzt. Nach einigen Jahren wurde das auffällige Türkis durch Berliner Blau ersetzt, das sie bis zuletzt behielten.

Mit Ausnahme der RDs wurden diese Wagen zwischen 1974 und 1978 ausgemustert. Aufgrund des gestiegenen Kapazitätsbedarfs auf der Strecke Amsterdam–Brüssel Anfang der 1970er Jahre wurden acht RDs nach einem erfolgreichen Probebetrieb 1974 zu Steuerwagen für Benelux-Züge im Wendezugbetrieb umgebaut. Diese Wagen dienten in dieser Funktion bis 1987, als sie durch neu gebaute Wagen in gelb-roter Lackierung nach dem ICR-Design ersetzt wurden.

Folgende Serien wurden gebaut:
20 Stück Serie AB 7701-7720 – mit 12 Sitzplätze in der 1. und 36 in der 2. Klasse
40 Stück Serie C 7801-7840 - mit 72 Sitzplätze in der 3. Klasse
10 Stück Serie RD 7651-7660 – mit 15 Sitzplätze im Restaurant (später 23)

TECHNISCHE DATEN:
Baujahr: 1950/51
Hersteller: Werkspoor oder Beijnes
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsen: 4 (in 2 Drehgestellen)
Achsfolge: 2'2'
Länge über Puffer: 22.650 mm
Drehzapfenabstand: 15.650
Achsabstand im Drehgestell: 3.000 mm
Leergewicht: 47 t (RD 48 t)
Sitzplätze: s.o.

Quellen: martijnhaman.nl, Somda RailWiki.nl, Het Spoorwegmuseum, nmld.nl, Anschriften, Wikipedia (Niederlande)
Stand/Überarbeitung: Oktober 2025
Der kombinierte Speise- und Gepäckwagen vom Typ Plan D – NS RD 7659 am 29 April 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaan. Der Halbgepäck-/Halbspeisewagen wurde 1951 von Beijnes, offiziell Koninklijke Fabriek van Rijtuigen en Spoorwagens J.J. Beijnes (Königliche Fabrik für Kutschen und Eisenbahnwagen J.J. Beijnes) in Haarlem gebaut und an die NS (Niederländische Eisenbahn) geliefert. Dieser Wagen wurde als RD 7659 und später ab 1966 als 51 84 87-40 111-0 geführt. Der kombinierte Speise- und Gepäckwagen war 1951 eine Neuheit bei der NS. Die Wagentypen (Gattung) wurden kombiniert, da sowohl die einzelnen Speisewagen als auch die Gepäckwagen über erhebliche Kapazitätsüberschüsse verfügten. Aus betrieblicher Sicht war eine Kombination wirtschaftlicher. Die Serie dieser Plan D Wagen der Gattung WRD bestand aus 10 Stück (RD 7651-7660). Die NS setzte den kombinierten Wagen auch im internationalen Verkehr ein. An Bord befanden sich eine Bar und eine Kombüse. Die Kombüse enthielt einen Kohleofen, einen Kühlschrank, eine Spüle und Stauraum. Der Speiseraum bot Platz für 15 Passagiere. Der Wagen verfügte außerdem über ein Schaffnerabteil, eine Telefonzelle (Telefon war nie installiert) und einen Informationspoint (wo ebenfalls nie einer saß). 1954 wurde der Speiseraum auf 23 Sitzplätze erweitert. Dies ging auf Kosten der Bar und des Informationabteils. Die Telefonzelle blieb als leerer, abgeschlossener Raum bestehen. Im anderen Teil des Wagens befand sich ein großes, abschließbares Gepäckabteil. Der Waggon wurde speziell für die Ausstellung 'Tosti’s, Truffels en Treinen' im Juni 2020 wunderschön restauriert und erhielt dank von Spenden der BankGiro Lottery, der Stichting Goede Doelen Nh1816 (Nh1816 Charity Foundation) und des Vereins der Freunde des Eisenbahnmuseums seine ursprüngliche türkise Farbe zurück. Die Plan D Wagen: Plan D ist die Typenbezeichnung für eine Reihe von Reisezugwagen (D-Zug-Wagen) die zwischen 1950 und 1951 von den beiden Herstellern Werkspoor oder Beijnes gebaut wurden. Diese Wagen waren von 1950 bis 1987 bei den Niederländischen Eisenbahnen (NS) im Einsatz. Die NS beschloss 1949, ihren stark dezimierten Fuhrpark um siebzig D-Zugwagen zu ergänzen, die die Typenbezeichnung Plan D erhielten. Die Bestellung an Werkspoor und Beijnes umfasste zwanzig Wagen der ersten und zweiten Klasse (AB), vierzig Wagen der dritten Klasse (C) und zehn Wagen mit Speise- und Gepäckabteilen (RD), somit insgesamt 70 Wagen. Die Wagenkastenkonstruktion entsprach weitgehend den der Rundkopfwagen die zwischen 1935-1939 gebaut worden waren. Die Böden, die zuvor aus Holz bestanden, bestanden nun aus geripptem Blech mit Korkfüllung. Durch die Verwendung dieses gerippten Materials konnten verschiedene Querkonstruktionen entfallen. Auch die Drehgestelle waren anders konstruiert und orientierten sich an der Vorkriegsbauart „IT“, heute Bauart „S“. Das Erscheinungsbild der Wagen veränderte sich durch zusätzliche Dachrinnen und elektrische Schlusslichter. Die zuvor verwendeten Schlusslichteisen blieben aufgrund ihres internationalen Einsatzes erhalten. Die Wagen hatten zudem ein Abteil weniger als die alten Rundkopfwagen. Die Wagen wurden ab 1950 in der damals neuen türkisfarbenen Lackierung in Betrieb genommen. Gezogen von den ebenfalls neuen und in gleicher Farbe gelieferten Elektrolokomotiven der Baureihen 1100, 1200 und 1300 wurden sie für Schnellzüge eingesetzt. Nach einigen Jahren wurde das auffällige Türkis durch Berliner Blau ersetzt, das sie bis zuletzt behielten. Mit Ausnahme der RDs wurden diese Wagen zwischen 1974 und 1978 ausgemustert. Aufgrund des gestiegenen Kapazitätsbedarfs auf der Strecke Amsterdam–Brüssel Anfang der 1970er Jahre wurden acht RDs nach einem erfolgreichen Probebetrieb 1974 zu Steuerwagen für Benelux-Züge im Wendezugbetrieb umgebaut. Diese Wagen dienten in dieser Funktion bis 1987, als sie durch neu gebaute Wagen in gelb-roter Lackierung nach dem ICR-Design ersetzt wurden. Folgende Serien wurden gebaut: 20 Stück Serie AB 7701-7720 – mit 12 Sitzplätze in der 1. und 36 in der 2. Klasse 40 Stück Serie C 7801-7840 - mit 72 Sitzplätze in der 3. Klasse 10 Stück Serie RD 7651-7660 – mit 15 Sitzplätze im Restaurant (später 23) TECHNISCHE DATEN: Baujahr: 1950/51 Hersteller: Werkspoor oder Beijnes Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsen: 4 (in 2 Drehgestellen) Achsfolge: 2'2' Länge über Puffer: 22.650 mm Drehzapfenabstand: 15.650 Achsabstand im Drehgestell: 3.000 mm Leergewicht: 47 t (RD 48 t) Sitzplätze: s.o. Quellen: martijnhaman.nl, Somda RailWiki.nl, Het Spoorwegmuseum, nmld.nl, Anschriften, Wikipedia (Niederlande) Stand/Überarbeitung: Oktober 2025
Armin Schwarz






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