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Der 8-achsiger Talbot-Niederflurwagen »Rollende Landstraße« (hier für den Bauzugdienst der DB), 81 80 4983 059-4 D-DBFWD der Gattung/Bauart Saadkms 690, der DB Fahrwegdienste GmbH,

(ID 812025)



Der 8-achsiger Talbot-Niederflurwagen »Rollende Landstraße« (hier für den Bauzugdienst der DB), 81 80 4983 059-4 D-DBFWD der Gattung/Bauart Saadkms 690, der DB Fahrwegdienste GmbH, steht am 17.04.2023 in Würzburg vor dem Ringlokschuppen, aufgenommen aus einem Zug heraus. Dahinter steht die V 270.10 „Detlef T.“ alias 221 124-1 (92 80 1 221 124-1 D-SGL) der SGL - Schienen Güter Logistik GmbH (Dachau).

Der Wagen wurde 1981 von der Waggonfabrik Talbot in Aachen (den ältesten deutsche Hersteller von Schienenfahrzeugen) gebaut und an die Deutsche Bundesbahn geliefert. 

Nachdem Talbot 1979/80 vier Prototypen für den Huckepackverkehr gebaut hat, entsteht 1981 eine Serie von 200 Wagen. Die Deutsche Bundesbahn bezeichnet die Niederflurwagen erst als Saas-z 690. Die Wagen werden als  Rollende Landstraße  jeweils als Ganzzug in festen Relationen eingesetzt. Die wannenförmige Ladefläche liegt nur 450 mm über Schienenoberkante und kann von Lkw über den gesamten Zug hinweg befahren werden. Mittels Spezialkupplung werden die Wagen untereinander verbunden. Die Endwagen besitzen Kopfstücke, die mit  normalen  Zug- und Stoßeinrichtungen versehen sind und zum Be- und Entladen zur Seite geschwenkt werden. Dieser Wagen der DB Fahrwegdienste GmbH wird im Bauzugdienst eingesetzt (z.B. für den Tunnelspülzug 791 301, dann befindet sich ein Spül-LKW auf dem Wagen)

Die vierachsigen Drehgestelle der Bauart 690 besitzen Radsätze mit nur 360 mm Laufkreisdurchmesser. 

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm
Länge über Puffer: 19.995 mm (mit Kopfstück) / 19.590 mm (ohne Kopfstück)
Drehzapfenabstand: 13.700 mm
Achsabstand in den Drehgestellen: 750 / 700 / 750 mm
Laufkreisdurchmesser: 360 (neu) / 335 mm (abgenutzt)
Ladelänge: 18.600 mm (mit Kopfstück) / 19.000 mm (ohne Kopfstück)
Eigengewicht: ca. 17.278 kg
Max. Zuladung: (S) 42,0 t ab Streckenklasse A
Zul. Geschwindigkeit: 100 km/h
Kleinster bef. Gleisbogenradius: R 150 m (R 80 m als Einzel Wagen)
Bauart der Bremse: KE-GP-A (D)
Drehgestell-Bauart: gummigefedert BA 690,  max. RSL 5,0 t, mit Scheibenbremsen

Der 8-achsiger Talbot-Niederflurwagen »Rollende Landstraße« (hier für den Bauzugdienst der DB), 81 80 4983 059-4 D-DBFWD der Gattung/Bauart Saadkms 690, der DB Fahrwegdienste GmbH, steht am 17.04.2023 in Würzburg vor dem Ringlokschuppen, aufgenommen aus einem Zug heraus. Dahinter steht die V 270.10 „Detlef T.“ alias 221 124-1 (92 80 1 221 124-1 D-SGL) der SGL - Schienen Güter Logistik GmbH (Dachau).

Der Wagen wurde 1981 von der Waggonfabrik Talbot in Aachen (den ältesten deutsche Hersteller von Schienenfahrzeugen) gebaut und an die Deutsche Bundesbahn geliefert.

Nachdem Talbot 1979/80 vier Prototypen für den Huckepackverkehr gebaut hat, entsteht 1981 eine Serie von 200 Wagen. Die Deutsche Bundesbahn bezeichnet die Niederflurwagen erst als Saas-z 690. Die Wagen werden als "Rollende Landstraße" jeweils als Ganzzug in festen Relationen eingesetzt. Die wannenförmige Ladefläche liegt nur 450 mm über Schienenoberkante und kann von Lkw über den gesamten Zug hinweg befahren werden. Mittels Spezialkupplung werden die Wagen untereinander verbunden. Die Endwagen besitzen Kopfstücke, die mit "normalen" Zug- und Stoßeinrichtungen versehen sind und zum Be- und Entladen zur Seite geschwenkt werden. Dieser Wagen der DB Fahrwegdienste GmbH wird im Bauzugdienst eingesetzt (z.B. für den Tunnelspülzug 791 301, dann befindet sich ein Spül-LKW auf dem Wagen)

Die vierachsigen Drehgestelle der Bauart 690 besitzen Radsätze mit nur 360 mm Laufkreisdurchmesser.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm
Länge über Puffer: 19.995 mm (mit Kopfstück) / 19.590 mm (ohne Kopfstück)
Drehzapfenabstand: 13.700 mm
Achsabstand in den Drehgestellen: 750 / 700 / 750 mm
Laufkreisdurchmesser: 360 (neu) / 335 mm (abgenutzt)
Ladelänge: 18.600 mm (mit Kopfstück) / 19.000 mm (ohne Kopfstück)
Eigengewicht: ca. 17.278 kg
Max. Zuladung: (S) 42,0 t ab Streckenklasse A
Zul. Geschwindigkeit: 100 km/h
Kleinster bef. Gleisbogenradius: R 150 m (R 80 m als Einzel Wagen)
Bauart der Bremse: KE-GP-A (D)
Drehgestell-Bauart: gummigefedert BA 690, max. RSL 5,0 t, mit Scheibenbremsen

Armin Schwarz 11.05.2023, 387 Aufrufe, 0 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 6D, Belichtungsdauer: 1/500, Blende: 10/1, ISO2500, Brennweite: 50/1

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Die V 270.09 alias 221 121-7 (92 80 1221 121-7 D-SGL), eine V 200.1 der SGL Schienen Güter Logistik GmbH (Dachau), fährt am 05 März 2026 auf Tfzf (Triebfahrzeugfahrt) / als Lz (Lokzug) durch Siegen-Eiserfeld in Richtung Köln. Die SGL Schienen Güter Logistik GmbH ist seit Herbst 2023 Teil der tschechischen EP Logistik International a.s. in Prag.

Die V 200.1 wurde 1964 von der Krauss-Maffei AG in München-Allach) unter der Fabriknummer 19241 gebaut und als V 200 121 an die Deutsche Bundesbahn geliefert.
Bezeichnungen und Eigentümer waren:
• 1964-1968: DB V 200 121 (Deutsche Bundesbahn)
• 1968-1989: DB 221 121-7 (Deutsche Bundesbahn)
• 1989-2002: ΟΣΕ A 427 (OSE- Organismós Sidirodrómon Elládos / griechische Eisenbahn)
• 2002-2009: 221 121-7 (PE - Prignitzer Eisenbahn GmbH)
• seit 2009: V 270.09 alias 221 121-7 (92 80 1221 121-7 D-SGL) der SGL - Schienen Güter Logistik GmbH, Dachau

Ende 1988 erwarb die ΟΣΕ (Griechische Staatsbahn) 20 Lokomotiven der Baureihe V 200.1 von der DB und ließ sie in Deutschland und Italien technisch und optisch aufarbeiten. 2002 wurde die Lok A 415 zusammen den anderen 19 Lokomotiven der Baureihe durch die PE - Prignitzer Eisenbahn GmbH von der ΟΣΕ - Organismós Sidirodrómon Elládos übernommen und per Schiff zurück nach Deutschland transportiert. 2009 wurde die Lok an die SGL - Schienen Güter Logistik GmbH abgegeben und erhielt zum 29.September 2009 eine Untersuchung mit Neulackierung in den Farben hellgrau-schwarz. Zudem bekam die Lok neue MTU-Motoren. Nach der Untersuchung im Spätsommer 2018 zeigte sich die Lok in einer weiß-gelben Lackierung. 

Eingebaute Motoren:
Von 1964 bis 2009: 2 Stück Maybach Mercedes-Benz Dieselmotor vom Typ OM 835 Ab (MB 835 Ab), ein V12-Zylinder-Viertakt- Dieselmotor mit Kolbenkühlung, mit einem Hubraum von 78.254 cm³ bzw. 78,25 Liter (Bohrung 190 mm x 230 mm Hub) und einer Leistung von je 1.350 PS.

seit 2009: 2 Stück MTU - Motoren- und Turbinenunion (Friedrichshafen), Typ 12V 4000 R41, ein wassergekühlten V12-Zylinder-Dieselmotor mit Abgasturbolader und Ladeluftkühlung, mit einem Hubraum von 57.199 cm³ bzw. 57,2 Liter (Bohrung 170 mm x 210 mm Hub) und einer Leistung von je 2.000 PS.

Bei der DB-Baureihe V 200.1 handelt es sich um eine Diesellokomotive der Deutschen Bundesbahn. Von 1962 bis 1965 wurden insgesamt 50 Lokomotiven beschafft, ab 1968 wird sie als Baureihe 221 geführt.  Die Baureihe V 200.1 ist eine Weiterentwicklung der Baureihe V 200.0. Von der Baureihe V 200.0 unterscheidet sich die V 200.1 im Wesentlichen durch die stärkeren Antriebsmotoren von 2 × 1.350 PS gegenüber 2 × 1.100 PS. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 140 km/h. Diese wurden notwendig, da durch das gestiegene Verkehrsaufkommen die Züge länger und schwerer geworden waren. Dadurch kamen die Lokomotiven der Baureihe V 200.0 an ihre Leistungsgrenzen, was nicht selten zu Verspätungen führte. Das höhere Gewicht der neuen Motoren wurde zum Teil durch den Einsatz von Leichtbaustoffen und die Verwendung eines leichteren Kessels für die Dampfheizung wieder ausgeglichen. Die Leichtbauweise führte zu Beginn der 1980er Jahre zu zunehmenden Korrosionsschäden. Der hohe Unterhaltungsaufwand der zweimotorigen Lokomotiven und der rückläufige Güterverkehr im Ruhrgebiet führte bis Ende Mai 1988 zur Ausmusterung der Maschinen.
Die V 270.09 alias 221 121-7 (92 80 1221 121-7 D-SGL), eine V 200.1 der SGL Schienen Güter Logistik GmbH (Dachau), fährt am 05 März 2026 auf Tfzf (Triebfahrzeugfahrt) / als Lz (Lokzug) durch Siegen-Eiserfeld in Richtung Köln. Die SGL Schienen Güter Logistik GmbH ist seit Herbst 2023 Teil der tschechischen EP Logistik International a.s. in Prag. Die V 200.1 wurde 1964 von der Krauss-Maffei AG in München-Allach) unter der Fabriknummer 19241 gebaut und als V 200 121 an die Deutsche Bundesbahn geliefert. Bezeichnungen und Eigentümer waren: • 1964-1968: DB V 200 121 (Deutsche Bundesbahn) • 1968-1989: DB 221 121-7 (Deutsche Bundesbahn) • 1989-2002: ΟΣΕ A 427 (OSE- Organismós Sidirodrómon Elládos / griechische Eisenbahn) • 2002-2009: 221 121-7 (PE - Prignitzer Eisenbahn GmbH) • seit 2009: V 270.09 alias 221 121-7 (92 80 1221 121-7 D-SGL) der SGL - Schienen Güter Logistik GmbH, Dachau Ende 1988 erwarb die ΟΣΕ (Griechische Staatsbahn) 20 Lokomotiven der Baureihe V 200.1 von der DB und ließ sie in Deutschland und Italien technisch und optisch aufarbeiten. 2002 wurde die Lok A 415 zusammen den anderen 19 Lokomotiven der Baureihe durch die PE - Prignitzer Eisenbahn GmbH von der ΟΣΕ - Organismós Sidirodrómon Elládos übernommen und per Schiff zurück nach Deutschland transportiert. 2009 wurde die Lok an die SGL - Schienen Güter Logistik GmbH abgegeben und erhielt zum 29.September 2009 eine Untersuchung mit Neulackierung in den Farben hellgrau-schwarz. Zudem bekam die Lok neue MTU-Motoren. Nach der Untersuchung im Spätsommer 2018 zeigte sich die Lok in einer weiß-gelben Lackierung. Eingebaute Motoren: Von 1964 bis 2009: 2 Stück Maybach Mercedes-Benz Dieselmotor vom Typ OM 835 Ab (MB 835 Ab), ein V12-Zylinder-Viertakt- Dieselmotor mit Kolbenkühlung, mit einem Hubraum von 78.254 cm³ bzw. 78,25 Liter (Bohrung 190 mm x 230 mm Hub) und einer Leistung von je 1.350 PS. seit 2009: 2 Stück MTU - Motoren- und Turbinenunion (Friedrichshafen), Typ 12V 4000 R41, ein wassergekühlten V12-Zylinder-Dieselmotor mit Abgasturbolader und Ladeluftkühlung, mit einem Hubraum von 57.199 cm³ bzw. 57,2 Liter (Bohrung 170 mm x 210 mm Hub) und einer Leistung von je 2.000 PS. Bei der DB-Baureihe V 200.1 handelt es sich um eine Diesellokomotive der Deutschen Bundesbahn. Von 1962 bis 1965 wurden insgesamt 50 Lokomotiven beschafft, ab 1968 wird sie als Baureihe 221 geführt. Die Baureihe V 200.1 ist eine Weiterentwicklung der Baureihe V 200.0. Von der Baureihe V 200.0 unterscheidet sich die V 200.1 im Wesentlichen durch die stärkeren Antriebsmotoren von 2 × 1.350 PS gegenüber 2 × 1.100 PS. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 140 km/h. Diese wurden notwendig, da durch das gestiegene Verkehrsaufkommen die Züge länger und schwerer geworden waren. Dadurch kamen die Lokomotiven der Baureihe V 200.0 an ihre Leistungsgrenzen, was nicht selten zu Verspätungen führte. Das höhere Gewicht der neuen Motoren wurde zum Teil durch den Einsatz von Leichtbaustoffen und die Verwendung eines leichteren Kessels für die Dampfheizung wieder ausgeglichen. Die Leichtbauweise führte zu Beginn der 1980er Jahre zu zunehmenden Korrosionsschäden. Der hohe Unterhaltungsaufwand der zweimotorigen Lokomotiven und der rückläufige Güterverkehr im Ruhrgebiet führte bis Ende Mai 1988 zur Ausmusterung der Maschinen.
Armin Schwarz

Die V 270.09 alias 221 121-7 (92 80 1221 121-7 D-SGL), eine V 200.1 der SGL Schienen Güter Logistik GmbH (Dachau), fährt am 05 März 2026 auf Tfzf (Triebfahrzeugfahrt) / als Lz (Lokzug) durch Siegen-Eiserfeld in Richtung Köln. Die SGL Schienen Güter Logistik GmbH ist seit Herbst 2023 Teil der tschechischen EP Logistik International a.s. in Prag.

Die V 200.1 wurde 1964 von der Krauss-Maffei AG in München-Allach) unter der Fabriknummer 19241 gebaut und als V 200 121 an die Deutsche Bundesbahn geliefert.
Bezeichnungen und Eigentümer waren:
• 1964-1968: DB V 200 121 (Deutsche Bundesbahn)
• 1968-1989: DB 221 121-7 (Deutsche Bundesbahn)
• 1989-2002: ΟΣΕ A 427 (OSE- Organismós Sidirodrómon Elládos / griechische Eisenbahn)
• 2002-2009: 221 121-7 (PE - Prignitzer Eisenbahn GmbH)
• seit 2009: V 270.09 alias 221 121-7 (92 80 1221 121-7 D-SGL) der SGL - Schienen Güter Logistik GmbH, Dachau

Ende 1988 erwarb die ΟΣΕ (Griechische Staatsbahn) 20 Lokomotiven der Baureihe V 200.1 von der DB und ließ sie in Deutschland und Italien technisch und optisch aufarbeiten. 2002 wurde die Lok A 415 zusammen den anderen 19 Lokomotiven der Baureihe durch die PE - Prignitzer Eisenbahn GmbH von der ΟΣΕ - Organismós Sidirodrómon Elládos übernommen und per Schiff zurück nach Deutschland transportiert. 2009 wurde die Lok an die SGL - Schienen Güter Logistik GmbH abgegeben und erhielt zum 29.September 2009 eine Untersuchung mit Neulackierung in den Farben hellgrau-schwarz. Zudem bekam die Lok neue MTU-Motoren. Nach der Untersuchung im Spätsommer 2018 zeigte sich die Lok in einer weiß-gelben Lackierung. 

Eingebaute Motoren:
Von 1964 bis 2009: 2 Stück Maybach Mercedes-Benz Dieselmotor vom Typ OM 835 Ab (MB 835 Ab), ein V12-Zylinder-Viertakt- Dieselmotor mit Kolbenkühlung, mit einem Hubraum von 78.254 cm³ bzw. 78,25 Liter (Bohrung 190 mm x 230 mm Hub) und einer Leistung von je 1.350 PS.

seit 2009: 2 Stück MTU - Motoren- und Turbinenunion (Friedrichshafen), Typ 12V 4000 R41, ein wassergekühlten V12-Zylinder-Dieselmotor mit Abgasturbolader und Ladeluftkühlung, mit einem Hubraum von 57.199 cm³ bzw. 57,2 Liter (Bohrung 170 mm x 210 mm Hub) und einer Leistung von je 2.000 PS.

Bei der DB-Baureihe V 200.1 handelt es sich um eine Diesellokomotive der Deutschen Bundesbahn. Von 1962 bis 1965 wurden insgesamt 50 Lokomotiven beschafft, ab 1968 wird sie als Baureihe 221 geführt.  Die Baureihe V 200.1 ist eine Weiterentwicklung der Baureihe V 200.0. Von der Baureihe V 200.0 unterscheidet sich die V 200.1 im Wesentlichen durch die stärkeren Antriebsmotoren von 2 × 1.350 PS gegenüber 2 × 1.100 PS. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 140 km/h. Diese wurden notwendig, da durch das gestiegene Verkehrsaufkommen die Züge länger und schwerer geworden waren. Dadurch kamen die Lokomotiven der Baureihe V 200.0 an ihre Leistungsgrenzen, was nicht selten zu Verspätungen führte. Das höhere Gewicht der neuen Motoren wurde zum Teil durch den Einsatz von Leichtbaustoffen und die Verwendung eines leichteren Kessels für die Dampfheizung wieder ausgeglichen. Die Leichtbauweise führte zu Beginn der 1980er Jahre zu zunehmenden Korrosionsschäden. Der hohe Unterhaltungsaufwand der zweimotorigen Lokomotiven und der rückläufige Güterverkehr im Ruhrgebiet führte bis Ende Mai 1988 zur Ausmusterung der Maschinen.
Die V 270.09 alias 221 121-7 (92 80 1221 121-7 D-SGL), eine V 200.1 der SGL Schienen Güter Logistik GmbH (Dachau), fährt am 05 März 2026 auf Tfzf (Triebfahrzeugfahrt) / als Lz (Lokzug) durch Siegen-Eiserfeld in Richtung Köln. Die SGL Schienen Güter Logistik GmbH ist seit Herbst 2023 Teil der tschechischen EP Logistik International a.s. in Prag. Die V 200.1 wurde 1964 von der Krauss-Maffei AG in München-Allach) unter der Fabriknummer 19241 gebaut und als V 200 121 an die Deutsche Bundesbahn geliefert. Bezeichnungen und Eigentümer waren: • 1964-1968: DB V 200 121 (Deutsche Bundesbahn) • 1968-1989: DB 221 121-7 (Deutsche Bundesbahn) • 1989-2002: ΟΣΕ A 427 (OSE- Organismós Sidirodrómon Elládos / griechische Eisenbahn) • 2002-2009: 221 121-7 (PE - Prignitzer Eisenbahn GmbH) • seit 2009: V 270.09 alias 221 121-7 (92 80 1221 121-7 D-SGL) der SGL - Schienen Güter Logistik GmbH, Dachau Ende 1988 erwarb die ΟΣΕ (Griechische Staatsbahn) 20 Lokomotiven der Baureihe V 200.1 von der DB und ließ sie in Deutschland und Italien technisch und optisch aufarbeiten. 2002 wurde die Lok A 415 zusammen den anderen 19 Lokomotiven der Baureihe durch die PE - Prignitzer Eisenbahn GmbH von der ΟΣΕ - Organismós Sidirodrómon Elládos übernommen und per Schiff zurück nach Deutschland transportiert. 2009 wurde die Lok an die SGL - Schienen Güter Logistik GmbH abgegeben und erhielt zum 29.September 2009 eine Untersuchung mit Neulackierung in den Farben hellgrau-schwarz. Zudem bekam die Lok neue MTU-Motoren. Nach der Untersuchung im Spätsommer 2018 zeigte sich die Lok in einer weiß-gelben Lackierung. Eingebaute Motoren: Von 1964 bis 2009: 2 Stück Maybach Mercedes-Benz Dieselmotor vom Typ OM 835 Ab (MB 835 Ab), ein V12-Zylinder-Viertakt- Dieselmotor mit Kolbenkühlung, mit einem Hubraum von 78.254 cm³ bzw. 78,25 Liter (Bohrung 190 mm x 230 mm Hub) und einer Leistung von je 1.350 PS. seit 2009: 2 Stück MTU - Motoren- und Turbinenunion (Friedrichshafen), Typ 12V 4000 R41, ein wassergekühlten V12-Zylinder-Dieselmotor mit Abgasturbolader und Ladeluftkühlung, mit einem Hubraum von 57.199 cm³ bzw. 57,2 Liter (Bohrung 170 mm x 210 mm Hub) und einer Leistung von je 2.000 PS. Bei der DB-Baureihe V 200.1 handelt es sich um eine Diesellokomotive der Deutschen Bundesbahn. Von 1962 bis 1965 wurden insgesamt 50 Lokomotiven beschafft, ab 1968 wird sie als Baureihe 221 geführt. Die Baureihe V 200.1 ist eine Weiterentwicklung der Baureihe V 200.0. Von der Baureihe V 200.0 unterscheidet sich die V 200.1 im Wesentlichen durch die stärkeren Antriebsmotoren von 2 × 1.350 PS gegenüber 2 × 1.100 PS. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 140 km/h. Diese wurden notwendig, da durch das gestiegene Verkehrsaufkommen die Züge länger und schwerer geworden waren. Dadurch kamen die Lokomotiven der Baureihe V 200.0 an ihre Leistungsgrenzen, was nicht selten zu Verspätungen führte. Das höhere Gewicht der neuen Motoren wurde zum Teil durch den Einsatz von Leichtbaustoffen und die Verwendung eines leichteren Kessels für die Dampfheizung wieder ausgeglichen. Die Leichtbauweise führte zu Beginn der 1980er Jahre zu zunehmenden Korrosionsschäden. Der hohe Unterhaltungsaufwand der zweimotorigen Lokomotiven und der rückläufige Güterverkehr im Ruhrgebiet führte bis Ende Mai 1988 zur Ausmusterung der Maschinen.
Armin Schwarz

Während der Tag der Schienen am 21 September 2025 steht V 200 122 ins Bw Neuss am Kaiser, wo RheinCargo Offener Tür hatte.
Während der Tag der Schienen am 21 September 2025 steht V 200 122 ins Bw Neuss am Kaiser, wo RheinCargo Offener Tür hatte.
Leon Schrijvers

Während der Tag der Schienen am 21 September 2025 steht V 200 122 ins Bw Neuss am Kaiser, wo RheinCargo Offener Tür hatte.
Während der Tag der Schienen am 21 September 2025 steht V 200 122 ins Bw Neuss am Kaiser, wo RheinCargo Offener Tür hatte.
Leon Schrijvers






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